Welche Größe passt zu mir? Neun Insider-Tipps im Kleidungsgrößen-Dschungel

Foto: Mäntel ©Alexander Dreher/ pixelio.de.

(lifePR) (Münchberg, September 2018)

  1. Nichts geht ohne Maßband

Klingt überflüssig, ist aber elementar: Das Maßband ist das wichtigste Hilfsmittel, um die Konfektionsgröße zu ermitteln. Am idealsten ist ein elastisches Maßband, das sich leicht um den Körper wickeln lässt.

  1. Der Brustumfang ist das A und O

Die Basis der europäischen Konfektionsgröße ist der Brustumfang. Der Umfang wird unterhalb der Arme gemessen. Zur Ermittlung der Kleidergröße wird der gemessene Umfang halbiert, vom Ergebnis müssen dann sechs Zentimeter abgezogen werden. Somit entspräche ein Brustumfang von 84 Zentimetern Kleidergröße 36.

  1. Maßtabellen berücksichtigen

So gut wie jedes Unternehmen hat eigene Maßtabellen. Diese variieren, da jedes Label eine andere Zielgruppe anspricht. Mode für junge Frauen fällt oft kleiner aus. Labels aus Italien oder Spanien haben oft kleinere Größen, als deutsche oder amerikanische. Außerdem wird häufig davon ausgegangen, dass jemand mit Größe 42 größer ist, als eine Dame mit Größe 34.

  1. Das Material beachten

Nicht selten beeinflusst nicht nur der eigene Körper die Größe, sondern auch das Material der Kleidung. Nachgiebige Stoffe passen häufig in kleineren Größen, während feste Stoffe nicht so anschmiegsam sind. Aber Achtung: Manchmal geben Hosen, Kleider und Co auch erst nach einer Zeit nach. Auch der Schnitt spielt eine Rolle: Figurbetonte Ware häufig eine Nummer größer kaufen, weite Sachen eher eine Nummer kleiner.

  1. Den Praxistest machen

Hose, Jacke oder Pullover sollten sich bestenfalls wie eine zweite Haut anfühlen. Zu enge Kleidung wirft unschöne Falten und rutscht nach oben. Zu weite lässt die Trägerin verloren wirken oder steht wenig schmeichelhaft ab. Beim Praxistest sollten alltägliche Bewegungen (laufen, sitzen, etc.) durchgeführt und die Sachen auf ihre Tauglichkeit getestet werden.

  1. Ab wann trägt Frau kurze Größen?

Die deutsche Durchschnittsfrau ist ca. 1,65 Meter groß. Für Damen, die kleiner sind, empfiehlt es sich, einen Blick auf die Kurzgrößen zu werfen. Die kleinste Größe ist dabei die 16, die

größte die 31. Diese ergeben sich, wenn man die generell passende Normalgröße halbiert. Im Vergleich zur Normalgröße sind kurze Größen nicht nur kürzer, sondern wurden der entsprechenden Körperform angepasst. Da bei kleineren Frauen der Oberkörper oft kürzer ist, sind Shirts, Pullover und Kleider in der Regel nicht so lang, gleiches gilt für die Ärmel.

  1. Oder große Größen?

Auch ab Kleidergröße 44 lohnt sich ein Blick auf die Sondergrößen: Viele Unternehmen und auch das Atelier Goldener Schnitt bieten Mode bis Größe 56 oder mehr an. Die Schnitte sind bewusst so gewählt, dass sie der Figur schmeicheln und Problemzonen kaschieren.

  1. Wie sieht’s mit langen Größen aus?

Große Frauen haben oft Schwierigkeiten, Kleider zu finden, die lang genug sind oder Hosen, die keine Hochwasser-Länge haben. Ab einer Körpergröße von 1,76 Metern empfiehlt es sich, lange Größen zu probieren. Diese werden proportional zum Körper angepasst. Denn große Frauen haben häufig eine kürzere Rumpfhöhe, aber längere Beine. Während man bei Kurzgrößen die normale Konfektion halbiert, muss sie bei den Langgrößen verdoppelt werden. Eine Frau, der generell eine 38 passt, könnte bei Hosen also passendere Modelle in 76 finden.

  1. Hilfe annehmen

Auch wenn Frau häufig denkt, ihre Größe zu kennen, ist es oft hilfreich, Hilfe von Experten anzunehmen. Angestellte in Mode-Boutiquen kennen ihr Sortiment und somit auch die Größen in- und auswendig. Bei Unsicherheiten sind sie der richtige Ansprechpartner. Im Atelier Goldner Schnitt wird beispielsweise auch eine Beratung am Telefon angeboten, damit anschließend einfach und bequem per Telefon oder Katalog bestellt werden kann.