Senioren-Assistenten: Neue Berufsgruppe wächst unaufhaltsam

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Sigrid Zimmer, Vorsitzende der BdSAD

Mit knapp 1000 qualifizierten Senioren-Assistenten, ausgebildet und zertifiziert nach dem „Plöner Modell“, hat sich seit 2007 eine starke und innovative Berufsgruppe in Deutschland etabliert. Als dritte, völlig eigenständige Säule neben Pflege- und Haushaltsdiensten wird ihre professionelle Hilfe und Unterstützung im Alltag von immer mehr älteren Menschen oder deren Angehörigen nachgefragt. Vom 27. bis 28. Februar treffen sich die in der Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland e. V. (BdSAD) organisierten Mitglieder zu ihrer alljährlichen Berufs- und Fachtagung schon zum dritten Mal in Fulda.

„Unsere vielseitige und verantwortungsvolle Arbeit erfordert ständige Fortbildung, fachliche Orientierung und praktischen Erfahrungsaustausch“, beschreibt Sigrid Zimmer, Vorsitzende der BdSAD, den Inhalt und Anlass der zweitägigen Veranstaltung. Neben Vorträgen und Seminaren mit namhaften Referenten gehe es bei der Tagung auch darum, wie die Leistung und der besondere Erfahrungsschatz der Senioren-Assistenten in konstruktive Ansätze für eine engere Zusammenarbeit mit öffentlichen, sozialen sowie politischen Gremien und Organisationen eingebracht werden kann.

Lebensqualität im Alter ist mehr als „satt und sauber“

Während Haushalts- und Pflegedienste eine solide Grundversorgung gewährleisten („satt und sauber“), unterstützen Senioren-Assistenten v. a. die selbstbestimmte Teilhabe älterer Menschen am Leben, ob mit oder ohne Pflegebedarf. Sie fördern und begleiten respektvoll und behutsam, damit Eigenständigkeit, Selbstwertgefühl und Lebensqualität auch im Alter so lange wie möglich erhalten bleiben.