Die eigenen vier Wände sind die beste Altersvorsorge

Foto: Finanzierung Hausbau © Pixabay.com.

(lifePR) (Kiel, Dezember 2018) „Die eigenen vier Wände sind nach wie vor die beste Altersvorsorge.“ So kommentierte Alexander Blažek, Verbandsvorsitzender von Haus & Grund Schleswig-Holstein, den Kabinettsbeschluss zu einem neuen Programm der sozialen Wohnraumförderung. Er begrüßte die Absicht des Innenministers, neben der Förderung von rund 6.400 Mietwohnungen auch den Neubau oder Ankauf von etwa 700 Eigenheimen zu unterstützen. Das Eigenheim spare dem Sozialstaat Geld. Vielfach könnten sich Rentner die Miete nicht mehr leisten und seien auf staatliche Hilfe angewiesen.

„Soziale Wohnraumförderung ist kein Allheilmittel. Um Geringverdienern zu helfen, muss kurzfristig das Wohngeld erhöht und dynamisiert werden“, forderte der Verbandschef. Erfahrungsgemäß dauere es mehr als drei Jahre, bis ein Bauvorhaben realisiert werden könne. Eine Erhöhung des Wohngelds helfe Menschen mit geringem Einkommen zielgenau, die jetzt eine Wohnung suchten.

„Bauland ist der Flaschenhals beim Wohnungsbau. Der Dachgeschossausbau ist DIE Alternative, schnell Wohnraum zu schaffen“, erläuterte Blažek abschließend. Für den Dachgeschossausbau werde kein neues Bauland benötigt. Die Ausbaureserven würden bundesweit bei 1,5 Millionen Wohnungen liegen. Daher sei es umso bedauerlicher, dass das Innenministerium und der Landtag in der Novelle der Landesbauordnung die Chance verpasst hätten, den Dachgeschossausbau zu erleichtern. Auf die Musterbauordnung zu setzen, sei mit dem Warten auf den „Sankt-Nimmerleins-Tag“ gleichzusetzen.

Haus & Grund Schleswig-Holstein vertritt die Interessen des privaten Grundeigentums und hat landesweit rund 68.300 Mitglieder.

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