Reform der Altersvorsorge: Ohne Aktien geht es nicht

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Foto: Aktienkurs © Sergei Tokmakov, Esq. auf Pixabay
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(lifePR) ( Frankfurt am Main,  ). Nachdem die Politik die Grundrente verabschiedet hat, fordert das Deutsche Aktieninstitut, jetzt auch die Reform der deutschen Altersvorsorge anzugehen. In seinem heute veröffentlichten Flyer zeigt das Deutsche Aktieninstitut, warum Aktien ein notwendiger Bestandteil der Altersvorsorge sein müssen.

„Um das Auskommen der Deutschen im Alter sicherzustellen, muss die Politik nun endlich die Reform der deutschen Altersvorsorge angehen. Ein weiteres Verschleppen dieses wichtigen Vorhabens ist mit Blick auf künftige Generationen nicht akzeptabel“, so Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts.

„Um unsere Altersvorsorge endlich zukunfts- und demografiefest aufzustellen, müssen wir Aktien nutzen. Eine breitgestreute, langfristige Aktienanlage erwirtschaftet attraktive Erträge. Aktien müssen daher ein fester Baustein unserer Altersvorsorge werden“, fordert Bortenlänger.

„Auch ein Fall wie Wirecard ändert nichts an unserer Forderung. Er zeigt gerade sehr deutlich, dass die breite Streuung der Aktienanlage entscheidend für deren Erfolg ist. Wirecard hat sich – wie man sieht – auf die DAX-Entwicklung insgesamt nicht oder zumindest nicht gravierend ausgewirkt. So stand der DAX Ende Mai bei rund 11.600 Punkten und nach dem Wirecard-Kurssturz Ende Juni bei 12.300 Punkten“, unterstreicht Bortenlänger.

Mehr Aktien in der Altersvorsorge

Ein breit angelegtes Sparen in Aktien bietet bei einem langen Anlagehorizont neben ansehnlichen Erträgen auch Sicherheit. So ist in den letzten 50 Jahren ein Investment in den Deutschen Aktienindex trotz Krisen spätestens nach 13 Jahren immer im Plus gewesen. Mit einem Anlagehorizont von mehr als 20 Jahren konnten Anlegerinnen und Anleger mit dem Ersparten jährlich durchschnittlich Erträge von sechs bis neun Prozent erwirtschaften. Länder, wie beispielsweise Schweden, USA und Australien nutzen deswegen seit Jahrzehnten erfolgreich Aktien in ihrer Altersvorsorge.

Um die Altersvorsorge mit Aktien gegen mögliche Börsencrashs weiter abzusichern, haben diese Länder zusätzliche „Airbags“ eingebaut. Sogenannte Lebenszyklusmodelle sind eine Möglichkeit, Börsenabschwünge zur Unzeit, also kurz vor und während der Rentenphase abzufedern. Beim Lebenszyklusmodell wird der Aktienanteil sukzessive reduziert, wenn sich die Arbeitnehmer dem Renteneintrittsalter nähern. Der schwedische Altersvorsorgefonds AP 7 Såfa zum Beispiel reduziert ab dem 55. Lebensjahr des Beitragszahlers den Aktienanteil schrittweise auf ein Drittel.

Neuer Altersvorsorge-Flyer

Da das Sparen für die Rente auf einen langen Zeitraum ausgerichtet ist, sind Aktien das richtige Mittel, um die Altersvorsorge in Deutschland für alle zukunftsfest zu machen. Um diesen Zusammenhang zu erläutern, stellen wir der Öffentlichkeit jetzt einen Altersvorsorge-Flyer zur Verfügung. Er gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Aktien und Altersvorsorge: Warum wir Aktien in der deutschen Altersvorsorge brauchen, warum die Altersvorsorge mit Aktien langfristig sicher ist und wie viele Menschen von Aktien in der Altersvorsorge profitieren können.

„Unser Altersvorsorge-Flyer bietet auch der Politik einen guten Überblick über unsere Handlungsempfehlungen. Aktien können in der deutschen Altersvorsorge größtmöglichen Nutzen entfalten und den Lebensstandard der Menschen im Alter sichern. Die Politik ist jetzt gefordert. Wir stehen für Gespräche bereit“, unterstreicht Bortenlänger.

Der Flyer stellt kompakt die Ergebnisse der beiden Altersvorsorgestudien des Deutschen Aktieninstituts dar. In diesen wird das Thema Aktien in der Altersvorsorge ausführlich behandelt.

Weiterführende Informationen:
– Flyer „Mut zur Rentenreform – Was Deutschland von anderen Ländern lernen kann“
– Studie „Altersvorsorge mit Aktien zukunftsfest machen – Was Deutschland von anderen Ländern lernen kann“
– Studie „Lebensstandard im Alter sichern – Rentenlücke mit Aktien schließen“