Microleakage bei Implantaten stoppen

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Foto: Implantat Modell0020 LionFive auf Pixabay
Foto: Implantat Modell0020 LionFive auf Pixabay

 
 
 

(lifePR) ( Duisburg, Oktober 20 ). Die Periimplantitis ist noch immer das beherrschende Thema in der Implantologie. Neben allen bekannten Ursachen für eine Periimplantitis haben bei zusammengesetzten Implantaten die Reinfektionen aus den Implantatinnenräumen bisher nur wenig Beachtung gefunden.

Zusammengesetzte Implantate weisen immer Spalten und Hohlräume auf, die aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit von Titan und den Implantat-Keramiken selbst bei sorgfältigster Fertigung nur minimiert, nicht jedoch verhindert werden können. Die von einigen Herstellern versprochene Kaltverschweißung ist bei diesen Werkstoffen erst recht unmöglich.

Die Lösung heißt GapSeal! Hierbei handelt es sich um eine hochvisköse Silikonmatrix mit einem Wirkkomplex, der bakterizide, fungizide und viruzide Eigenschaften aufweist. Das hydrophobe Verhalten der Silikonmatrix und die mechanische Festigkeit ermöglichen ein gutes Standvermögen, so dass GapSeal nicht ausgewaschen werden kann. Ein Austausch des Materials ist dennoch problemlos möglich. Es härtet nicht aus, und beugt einer erneuten Spaltbildung durch Schrumpfung vor. Die vielfältigen Studien zu Microleakage bzw. Reinfektion bei zweiteiligen Implantaten beweisen einen negativen Einfluss auf die periimplantären Gewebe. Eine Periimplantitis-Prophylaxe mit GapSeal ist bereits heute in vielen Praxen unverzichtbar.